Schon im letzten Jahr hatten wir ein Highlight zur Frühlingsausfahrt - das Meilenwerk – in Berlin mit anschließendem Besuch des Babelsberger Filmparks. Dies galt es in diesem Jahr zu toppen.
Als echte Alfisti und „halbe Italiener“ entschieden wir uns im Wonnemonat Mai in die „Toskana“ zu fahren. Toskana – ist das nicht ein „bisschen“ weit für 2 Tage? Wir nahmen daher die Route in die Mitte Deutschlands – in die Saale-Unstrut-Region . Diese Region der Burgen und des Weines wurde einst vom Bildhauer Max Klinger als „Toskana des Nordens“ benannt, und da haben wir die erreichbare „Toskana“ mit dem Vorgeschmack auf Wein und Sommer.
Schon in aller Früh mußte jeder aufstehen, war doch der Treffpunkt 09.30 Uhr im Alfa Autohaus Schönebeck in Magdeburg.
Nach einem Kaffee - gesponsert vom Autohaus – gab es von Andreas einen Routenplan und eine CD zur musikalischen Einstimmung auf die „italienische Reise“.
Die Tour führte zunächst durch die flache Magdeburger Börde vorbei an der Lutherstadt Eisleben in Deutschlands nördlichstes Weinanbaugebiet. Erstes Ziel sollte die alte Bischofsstadt Naumburg mit dem weltberühmten Dom sein.
Leider hatte unser Führungsfahrzeug mit Andreas nicht daran gedacht, dass neben Alfisti auch noch Eisenbahnmodellfreunde im Alfa-Konvoi waren, und so fuhr er am Haltepunkt „Siersleben“ der Mannsfelder Bergwerksbahn einfach vorbei. – Schade, wo er doch selber ein aktiver Modellbahner ist.
Für den ersten Halt sorgte dann unser „kleiner“ Luca – 3 Jahre - . Er hatte lange ausgehalten, aber nun mußte der doch den Rasen „gießen“. Er hatte es gut – wir Frauen drückten alles zusammen.
Nun ging es weiter entlang der 60 km langen Weinstraße in Richtung Naumburg. Bei der Durchfahrt von Freyburg konnten wir schon erahnen was uns am 2. Tag erwartet. Es war Weinfest, die Sonne strahlte und schon beim Durchfahren der engen Gassen spürten wir die herrliche Atmosphäre.
Unser erstes Ziel , den Naumburger Dom St. Peter und Paul erreichten wir gegen 12 Uhr. Die Führung begann um 13 Uhr. Zeit genug um unsere Alfas direkt vor dem Dom für ein Fotoshooting aufzureihen. Da stauten die Besucher nicht schlecht, als sich 6 Alfas im Halbkreis direkt vor den Dom arrangierten und sich mit der Clubfahne und Lucas „Alfa-Teddy“ auf der Kühlerhaube präsentierten.