ALFA ROMEO 145/146 REGISTER

STORY



Namensgebung :

Lange Zeit suchten die Alfa Romeo Verantwortlichen nach den richtigen Namen bzw. nach den richtigen Zahlencodes für den Alfa 145 und Alfa 146. Zahlenbezeichnungen für Alfa Romeo Modelle wurden bereits in Alfa-Urzeiten verwendet. Sie gaben Aufschluß über Zylinderzahl und Hubraum, wie zum Beispiel der 6C 1750 ( Sechs Zylinder und 1750 cm3 ). Mit dem Rennsportwagen Alfa Tipo 33 erlangte man aber auch mit einem einfachen Zahlenkürzel zu Weltruhm. Er rannte von Erfolg zu Erfolg. Mit dem Alfa 164 und dem 155 standen schon damals aktuell zwei Modelle mit Zahlenkürzel in den Verkaufsräumen der Alfa Romeo Händler. Die neue Bezeichnung sollte zwischen dem Kürzel 75 und 164 liegen. Anfangs wurden die Bezeichnungen 133 und 144 in Betracht gezogen, doch diese beiden Ziffern fungierten in Italien als Vorwahlnummern für zweideutige Telefondienste. Sie wurden schnell wieder von der Liste gestrichen.


Erster Konzeptentwurf. Oberer Teil mit durchlaufender Glasfläche

Das Computerunterstützte Styling hat
zur Definition der Form beigetragen

Die besondere Gestaltung des Fahrersitzes
& das große Platzangebot für den Beifahrer


Story :

"Alles begann mit der Idee für ein Auto, dessen oberer Teil durch eine breite und fast ununterbrochene Glasfläche gekennzeichnet ist, frei von jeder strukturellen Bindung, funktional und formal vom unteren Teil getrennt und gemäß der typischen Formen des Coupes modelliert". Es wurden verschiedene Konzepte entwickelt. "Im endgültigen Projekt finden wir die Idee der großen Scheibenfenster wieder, die aus Gründen der strukturellen Stabilität und der Sicherheit von der starken mittleren Strebe unterbrochen wird. Auch andere bezeichnende Elemente werden beibehalten. Die Form der Heckscheibe, die Linie der vorderen Fenster, die Kompaktheit des gesamten Fahrzeugs."


Der Alfa Romeo 145
kommt so langsam in Form

Aktuelle Designtrends sind mit
klassischen Stilmotiven harmonisch vereint

Die Originalität der Linie und die Elemente,
die den Stil des Hauses in Erinnerung rufen

Im Jahre 1994 präsentierte Alfa Romeo ein weiteres zeitgemäßes Fahrzeug in der Kompaktklasse. Den Alfa Romeo 145. Es ist eine Stufenhecklimousine mit drei Türen, die sehr innovativ gegenüber der althergebrachten Tradition wirkt und trotzdem jenes bekannte Flair ausstrahlt, das alle Alfa Liebhaber so sehr schätzen. Sein Vorgänger war der Alfa Romeo 33, der sich ein Jahrzehnt lang erfolgreich behaupten konnte und knapp eine Million mal verkauft und vom Alfa 145 im Jahre 1994 abgelöst wurde. Der vom Centro Stile Alfa Romeo gezeichnete Alfa 145 fällt optisch durch sein originelles Design auf, das sportliche Eleganz mit größtmöglicher Funktionalität verbindet. Der 145er ist eine aerodynamisch günstige Zweivolumen-Karosserie ( Luftwiderstand cw=0,32 ) mit kompakten Außenabmessungen. Er besitzt einen großzügigen Innenraum mit vielfach variabler Zulademöglichkeit ( Kofferraumvolumen = 320 bis 1.130 Liter bei umgelegter Rücksitzbank ).


Annäherungsprozeß an die endgültige Form


Der Alfa 145

145 1.7 Boxer


Im Jahre 1995 folgte dann das Schwestermodell namens Alfa 146. Die keilförmige, sportliche Schräghecklimousine besticht ebenso wie der Alfa 145 durch einen großen Innen- und Kofferaum. Der Alfa 146 ist eine wunderbar gelungene Limousine, gerade das Heck fasziniert viele Besitzer. Dafür muss aber die Rundumübersicht im Alfa 146 etwas leiden. Beim Einparken ist es wesentlich schwerer, den Alfa 146 einzuschätzen als im Alfa 145. Aber welchen Alfisti stört das schon !? Tipp : Abhilfe schafft hier ein Spoiler, der sogar noch die Endgeschwindigkeit erhöht. Der Alfa 146 ist eng mit dem Schwestermodell verwandt, unterscheidet sich aber doch in einigen Punkten. Es handelt sich um einen Fünftürer, der eher die junge Familie ansprechen soll und neben einem geräumigen Innenraum ( das der 145 ebenfalls hat ) auch Wert auf vier Türen und einen großen Gepäckraum legt. Der Fünftürer ist naturgemäß länger als der 145. Die Fensterlinie ist gerade durchzogen. Die Frontpartie wurde geringfügig verändert.

Der 146er setzt eine lange Tradition der Marke Alfa Romeo eindrucksvoll fort : Durch außergewöhnliche Wege im Design einem Automobil für den Alltag eine nicht alltägliche Form mit auf den Weg zu geben. Sein unverwechselbares Profil macht den Alfa 146 zu einem Auto mit Charakter, Persönlichkeit und Stil. Kaum vergleichbar. Ein echter Alfa Romeo eben.

Mit dem Alfa 145 und 146 bescherte Alfa Romeo seinen Kunden in der auflagenstarken Kompaktklasse bislang unbekannte Platzverhältnisse. Das Raumangebot beider Boliden entsprach dem der nächstgrößeren Klasse. Die Plattform stammt aus dem Baukasten, aus dem neben dem Alfa 155 auch der Lancia Delta/Dedra und Fiat Tipo/Tempra aufgebaut sind. Motoren und Design verkörpern reine Alfa Romeo Gene.


Alfa 146 Skizze

Alfa 146 Skizze

Der Alfa 146

Das Gewicht des Alfa 145 und 146 war höher als die des Vorgängers Alfa Romeo 33. So hatten die anfangs implantierten Boxermotoren mit ihren 1.4 Liter ( 90 PS ), 1.6 Liter ( 103 PS ) und 1.7 Liter ( 129 PS ) Schwierigkeiten, diesen Wagen auf Trab zu bringen. Bei der Planung beider Modelle setzten sich jedoch die damals erst kurz in den Fiat Konzern eingegliederten Alfa Romeo-Mannen durch, die sich partout keine Fiat-Aggregate unter der Alfa Karosserie vorstellen konnten. Es blieb aber keine Zeit mehr, neue Alfa Motoren zu schaffen und so stimmte der damalige Fiat Chef Cantarella der Weiterverwendung der Boxermotoren zu. Die wunderschön klingenden, aufwändigen, faszinierenden und quirligen Motoren kamen mit den Vorgängermodellen noch spielerisch zurecht. Die im Alfa Romeo Werk Pomigliano d´Arco hergestellten Modelle 145 und 146 waren mit diesen Boxermotoren zwar nicht untermotorisiert, doch die spielerische Leichtigkeit war abhanden gekommen. Die Gewichtsunterschiede waren einfach zu hoch. Die Boxermotoren verlangten nach Drehzahlen und somit auch nach höheren Verbräuchen.


Innenansicht erste Serie

Der Alfa 146
Seitenansicht

Viel Platz in beiden Modellen


Sicherheit

In den Neunziger Jahren wurde besonders auf die Sicherheit im PKW von den Kunden nachgefragt. Der Alfa 145/146 konnte in den Jahren bis zum Produktionsende mit vielen aktiven und passiven Sicherheitsfeatures aufwarten. Je nach Version waren bestimmte Features aufpreispflichtig.

Hier einige Features im Detail : Serienmäßiger Schutz durch die elektronische Wegfahrsperre : Sie erlaubt das Starten des Motors nur mit einem dafür vorgesehenden codierten Schlüssel ( Alfa Code - Transpondersystem - Diebstahlwarnanlage auf Wunsch ), ABS, Fahrer-Airbags serienmäßig, Beifahrer-Airbag ( auf der Beifahrerseite für den Transport von Kindersitzen mit dem Zündschlüssel abstellbar, Seitenairbags ( in den vorderen Sitzlehnen bei den späteren Versionen ), Gurthöhenverstellung, Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer, geteilte Sicherheitslenksäule, Verkleidungen aus feuerhemmenden Material, Vollständiger Schutz gegen Korrosion und Hohlraumversiegelung, Seitenaufprallschutz : Zum Schutz bei seitlichen Kollisionen sind die Seitentüren durch Streben aus hochwiderstandsfähigem Stahl verstärkt, FPS ( Fire Prevention System - bei einem Unfall unterbricht es sofort die Benzinzufuhr ), spezielle Anti-Submarin-Sitzflächen, die das Durchtauchen der Insassen unter den Beckengurten verhindern. Die vollverzinkten Karosserien der Baureihen weisen eine Sicherheitsstruktur auf, die allen gültigen Crashanforderungen mehr als gerecht wird. Sowohl die Heck- als auch Frontbereiche wirken Energie absorbierend und bauen im Crashfall einen Großteil der einwirkenden Energie ab, ohne daß dabei die Fahrgastzellen in Mitleidenschaft gezogen werden. In den Flanken verstärken Seitenaufprallschutzelemente aus Stahl wirkungsvoll die Türen.


Seitenaufprallschutz aus extrem hochwiderstandsfähigem Stahl

Seitenaufprallschutz durch Stahl-
vertrebungen in den Türen

Fahrer-Airbag serienmäßig
in allen Alfa Romeo 145 / 146

Aktive Sicherheit : Polyelleptische Halogenscheinwerer, Die vorderen Einzelradaufhängungen nach dem McPherson-Prinzip mit unterem Schwingarm und Stabilisator bilden eine höchst komplexe Einheit mit den hinteren, an einem Hilfsrahmen verankerten Einzelradaufhängungen samt Längslenkern, Stabilisator und Schraubenfedern. Im Gegensatz zu den Vorderachsen werden hier die Stoßdämpfer und Federn getrennt voneinander geführt. Die Hinterachsen wirken bei beiden Fahrzeugen selbstkorrigierend und eleminieren zudem das unangenehme Bremsnicken ( Anti-Dive-Effekt ). Die im Zusammenspiel neutral ausgelegten Vorder- und Hinterachsenkonstruktionen der kompakten Alfa Romeo werden von einer servounterstützten Zweikreisbremsanlage und einem serienmäßigen ABS von Bosch ergänzt. Die Mitlenkeffekte der Hinterräder erlauben schnelle und sichere Kurvenfahrten.

Zum Thema Umwelt : Beim Lackieren wurden ausschliesslich Lacke verwendet, die frei von Lösungsmitteln und Cadmium sind. Das für die Ozonschicht schädliche FCKW wurde zu Anfang fast vollständig aus der Produktion verbannt, kurze Zeit später dann vollständig. Ein System verhindert weitgehend das Entweichen von Benzindämpfen aus dem Tank. Schon damals wurden Kunststoffteile ab 50 Gramm gekennzeichnet und dann wiederverwertet.


Computerberechnete Knautschzonen

Der Innenraum als "Überlebenszelle"

146 Crashtest



145 / 146 "Trofeo"

Den Alfa Romeo 145 und 146 "Trofeo" gab es mit 1.4 und 1.6 Boxermotor.
Dieses Ausstattungspaket umfasste : Seitenschwellersatz, Zender-Leichtmetallfelgen "Imola" mit Breitreifen, tiefergelegtes Fahrwerk, Schaltknauf und Sportpedale aus Alu, Auspuffblende, Dachspoiler ( 145 ), Heckspoiler ( 146 ). Alle Anbauteile sind in Wagenfarbe lackiert. Für beide Modelle wurden nur die Farben Schwarz und Rosso Alfa angeboten. Limitierte Auflage. Alle Teile stammten von Zender


145 Trofeo

146 Trofeo

145 QV

Die Topmotorisierung im Alfa 145 bildete der 2.0 Liter Twin Spark Motor mit seinen 150 PS. Der 145 QV ( Quadrifolglio Verde - Vierblättriges Kleeblatt ) feierte 1995 auf der 56. Internationalen Automobilausstellung ( IAA ) in Frankfurt seine Weltpremiere. Seit Gastone Brilli Peri im Jahre 1925 im Zeichen des grünen Kleeblattes für Alfa Romeo die Weltmeisterschaft der Automobilkonzerne gewann, steht das Quadrifoglio als Symbol für Sportlichkeit und Tradition. Ebenso gab es natürlich auch für den Alfa 146 dieses faszinierende 16V-Aggregat. Die Topversion mit seinen 150 PS bekam das Kürzel "ti". Das "ti" steht für "turismo internationale" und seit Jahrzehnten für sportliche Fahrleistungen, hohen Komfort und eine umfangreiche Ausstattung.



Zweite Generation


Im Jahre 1997 wurde auf dem Genfer Automobilsalon die zweite Generation der beiden Modelle mit überabeitenden Innenraum, optimierter Sicherheit, Komfort und einer verbesserten Qualität präsentiert. Die neuen Twin Spark ( TS - Doppelzündung ) Modelle lösten die seit 24 Jahren gebauten Boxermotoren ab. Es gab nun folgende Twin Spark Motoren zur Auswahl : 1.4 Liter mit 103 PS, 1.6 Liter mit 120 PS, 1.8 Liter mit 140 PS. Die neue Generation der Twin Spark 16V-Motoren im Detail : Vierzylinder-Reihenmotoren, Doppelzündung ( Twin Spark ), 4-Ventil-Technik, Elektrohydraulischer Phasenschieber, Zwei obenliegende Nockenwellen, Doppelt ausgewuchtete Kurbelwelle mit Torsionsdämpfer, Hydraulischer Ventilspielausgleich, Zwei gegenläufige Ausgleichswellen ( im QV und ti ). Ebenfalls im Programm war der 2.0 Liter ( 1.928 cm3 ) Turbodiesel mit 90 PS. Im Jahre 1997 erhielten beide Modelle nicht nur die neueste Motorengeneration, sondern auch ein Facelift bzw. Überarbeitungen :

- Überarbeitende Bremsanlage, optimierte Aufhängungen
- Neues, quer eingebautes Getriebe
- Facegelifteter Innenraum mit neuem Armaturenbrett und neuen Bezügen
- Stoffeinsätze in der Armaturentafel
- Leistungsfähigere Heizungs- und Lüftungsanlage
- Verbesserte Ausstattung
- Minimierung der Fahrgeräusche

Im dritten Quartal 1997 kam in Italien für 27.850.000 Lire der Alfa 146 Junior auf den Markt. Das den jungen Leuten gewidmete neue Modell stammt vom 1.4 L ab, von dem es den 16-Ventiler Twin Spark mit 103 PS übernahm. Dieses Modell umfasste eine Menge an Sonderausstattungen. Auf dem 67. internationalen Automobilsalon von Turin im Jahre 1998 wurde dann auch der Alfa 145 Junior "nachgeschoben", später dann auch auf dem 73. Pariser Automobilsalon präsentiert. In Deutschland wurde der Junior natürlich auch für beide Modelle angeboten. In der Tradition von Alfa Romeo nimmt der Begriff "Junior" einen wichtigen Stellenwert ein. In der Vergangenheit wurde er stets für Fahrzeuge mit einem starken sportlichen Charakter verwendet, der in der Linienführung und ihrem Erscheinungsbild zum Ausdruck kam. Zum Alfa 145 und 146 Junior gibt es noch einige Infos und Daten mehr in unserer "Spezial" Rubrik ( nur für registrierte Alfaclub Mitglieder, die einen 145 oder 146 besitzen ).


146 ti Werbung

Cockpit

Vollständiger Korrosionsschutz

Auf dem 68. Automobilsalon in Genf im Jahre 1998 stellte Alfa Romeo den Alfa 145 und 146 mit den neuen Twin Spark 16 V-Triebwerken 1.8 und 2.0 mit Schaltsaugrohr vor. Mit dem Schaltsaugrohr ist die Leistung im Vergleich zu den vorherigen Motoren beim 1.8 um vier PS und beim 2.0 um fünf PS angestiegen. Hierzu mehr in unserer "Motoren" Rubrik.



Letzte Generation


Im Jahre 1999 erhielten beide Modelle das letzte Facelift. Auf dem 69. Genfer Automobilsalon präsentierte Alfa Romeo seine überarbeitenden Modelle und den aus dem Alfa 156 bekannten 105 PS starken 1.9 JTD Common Rail Dieselmotor ( 255 Nm bei 2.000 U/min ). Alfa Romeo dehnte seinen innovativen Direkteinspritzer Turbodieselmotor JTD auf das C-Segment ( Kompaktklasse ) aus. Nicht rein zufällig waren zu dieser Zeit der "neue Alfa 145 und 146" gemeinsam mit dem Fiat Brava und Bravo die einzigen Modelle in diesem Segment, die über einen Motor mit Common-Rail-Technik verfügten. Im Jahre 1999 erhielten beide Alfa Modelle eine generelle Überarbeitung. Die zwei Sonderserien "Junior" wurden eingestellt. Hier die neuen umfangreichen Features :


Der Alfa 145 auf einer Messe

145 Letztes Facelift

146 Letztes Facelift


- Serienmäßige Seitenairbags in den Sitzlehnen
- Änderung des Interieurs

- Einige Karosserieelemente in Fahrzeugfarbe lackiert
- Überarbeitung der Front- und Heckpartie
- Besseres Preis- Leistungsverhältnis
- Beifahrerairbag mit Sitzbelegungserkennung
- Halogenscheinwerfer ( je nach Markt als Extra oder Serienausstattung )
- Farbiges Alfa Romeo Logo an Radkappen und Leichtmetallfelgen
- Heckspoiler am 145 QV und 146 ti
- Insgesamt 16 Karosseriefarben zur Auswahl

Hierzu gibt es in unserer "Spezial" Rubrik wieder eine reichhaltige Datenübersicht zu beiden Versionen


Innenraum letzte Serie

Innenraum letzte Serie

Innenraum letzte Serie



Sondermodell "145 Limited"

Im Jahre 2000 wurden noch zwei Sondermodelle vom Alfa 145 herausgebracht. Der Alfa 145 "Limited" und der 145er "Edizione Sportiva". Neben fünf verschiedenen Motor- und Ausstattungsversionen bot Alfa Romeo im Frühjar ein besonders dynamisches Sondermodell an, den Alfa 145 "Limited". Dieses auf 500 Stück limitierte Sondermodell wurde gemeinsam mit Tuning Spezialist Zender entwickelt und hatte einen Preisvorteil von damals rund 2.500 DM. Drei Motorvarianten standen zur Auswahl : Zwei Benziner mit 103 bzw. 120 PS sowie der 105 PS starke Common Rail Dieselmotor. Die Preise bewegten sich zwischen 34.780 DM ( 1.4 ), 36.770 DM ( 1.6 ) und 38.270 DM für den Dieselmotor.

Sonderausstattung / Besonderheiten :

- 16 Zoll Leichtmetallräder des Typs "Zender Le Mans" mit Breitreifen
- Speziell abgestimmtes Fahrwerk
- Auf Linken und rechten Seitenschweller und Heckklappe klebte das Emblem "Alfa Romeo 500 Limited"
- Prägung der individuellen Produktionsnummer
- Lackierung 601 Schwarz
- Aus Aluminium gefertigte Auspuffblende, optimierte Abrißkante oberhalb der Heckklappe
- Vordere Blinkleuchten in weiß

Die Einstiegsleisten sind aus Edelstahl, das Limited Emblem ziert die metallfarbene Mittelkonsole. Das Lenkrad ist aus Leder. Weitere Sonderausstattung :

- Aus Aluminium gefertigter Schaltknauf mit rot abgesteppter Lederummantelung
- Geschraubte Aluminiumfassung der Schaltung
- Aus Alu gefertigter Handbremsgriff
- Türgriffe und Verkleidung sowie Aufnahmen für elektronische Fensterheber aus Aluminium
- Pedalen und Abstützplatte aus Aluminium sowie auch Aluplatte im Fußraum

- Veloursfußmatten mit silbernem Schriftzug "Alfa Romeo" versehen


145 Limited

145 Limited

145 Limited

Weitere serienmäßige Features waren : Klimaautomatik, Handyvorbereitung, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, vier Airbags, asymetrisch teilbare Rückbank, hoherverstellbares Lenkrad, Colorverglasung und austellbare Seitenfenster, Seitenairbags in den vorderen Sitzlehnen, Frontairbags, ABS und FPS und viele weitere Features. Siehe hierzu auch die Rubrik "Sicherheit".


Sondermodell "Edizione Sportiva"

Aufgrund der ausgesprochen großen Nachfrage des schnell ausverkauften 145 Limited bot Alfa Romeo das Sondermodell "Edizione Sportiva" an. Dieses Sondemodell hatte einen Preisvorteil von 3.600 DM. Während der Limited ausschließlich in Schwarz lieferbar war, konnte man den Edizione Sportiva auch in den Farben Dunkelblau, Rot und Silbergrau ordern. Auch hier wurde das Sondermodell für die zwei Benziner 1.4 und 1.6 sowie für den 1.9 JTD Dieselmotor angeboten. Preislich waren diese Modelle mit den Limited Versionen identisch. Die Edizione Sportiva Version ähnelt sehr stark der Limited Version :

- 16 Zoll Leichtmetallfelgen "Le Mans" von Zender mit Breitreifen der Größe 215/40
- Ein zweiter Satz Leichtmetallfelgen mit Winrerreifen wurde ohne Aufpreis mitgeliefert
- Tiefergelegtes Sportfahrwerk mit Eibachfedern
- Aus poliertem Aluminium gefertigte Auspuffblende
- Aerodynamisch optimierte Abrißkante oberhalb der Heckklappe
- Weiße Blinklichter vorne
- Schwarzes Lederlenkrad mit rot abgesteppten Nähten
- Aus Aluminium gefertigter Schaltknauf mit rot abgesteppter Lederummantelung

- Geschraubte Alueinfassung der Schaltung
- Handbremsgriff aus Aluminium

Analog dazu wurden die Einfassungen der verchromten Türgriffe, die Aufnahmen für die elektronischen Fensterheber und die Mittelkonsole in der gleichen Alu-Optik gestaltet. Das leichte und robuste Aluminium findet man auch in der Pedalerie und in der abstützplatte im Fußraum wieder. Zusätzlich war die Sportiva Version noch serienmäßig ausgestattet : Klimaautomatik, Handyvorbereitung, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, vier Airbags, asymetrisch teilbare Rückbank, hoherverstellbares Lenkrad, Colorverglasung und austellbare Seitenfenster, Seitenairbags in den vorderen Sitzlehnen, Frontairbags, ABS und FPS und viele weitere Features.

Edizione Sportiva im August 2000



Produktionsende im Jahre 2000

Das gibt es nicht auch alle Tage : Zum Ende der Produktion im Jahre 2000 wurde der Alfa Romeo 146 im April des Jahres zum schönsten Auto der Kompaktklasse gewählt. 20.000 Leser(innen) der Zeitschrift "Auto/Straßenverkehr" gaben ihre Stimme ab. In seiner Kategorie setzte sich die fünftürige Schräghecklimousine gegen 39 Konkurrenten aus aller Welt durch. Im Gegensatz zu vielen anderen Voting-Wettbewerben gab es hier keine Trennung zwischen deutschen und ausländischen Herstellern.

Bis zur Ablösung im Jahre 2000 durch den Alfa Romeo 147 wurden nach dem Typenhandbuch von Jörg Walz insgesamt 221.569 Alfa 145 und 233.746 Alfa 146 Modelle gebaut. In unserer "Spezial" Seite sind die einzelnen Modelle nach Motorenversion einzelnd aufgeschlüsselt.



Hinweis

Falls das eine oder andere von uns nicht richtig dargestellt wird, bitten wir um eine E-Mail mit der entsprechenden Info-Quelle. Habt Ihr noch spezielle Fotos zu den beiden Modellen und/oder könnt zum Register noch Euer Wissen und Eure Infos beitragen ? Dann setzt Euch bitte mit uns in Verbindung, wir würden uns sehr freuen.


P.S. : Wer noch nicht im größten Markenclub Deutschlands Mitglied ist, kann sich hier die Eintrittserklärung ausdrucken und anmelden : Klick !





 


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