| Namensgebung
:
Lange Zeit suchten die
Alfa Romeo Verantwortlichen nach den richtigen Namen bzw. nach den richtigen
Zahlencodes für den Alfa 145 und Alfa 146. Zahlenbezeichnungen
für Alfa Romeo Modelle wurden bereits in Alfa-Urzeiten verwendet.
Sie gaben Aufschluß über Zylinderzahl und Hubraum, wie zum
Beispiel der 6C 1750 ( Sechs Zylinder und 1750 cm3 ). Mit dem Rennsportwagen
Alfa Tipo 33 erlangte man aber auch mit einem einfachen Zahlenkürzel
zu Weltruhm. Er rannte von Erfolg zu Erfolg. Mit dem Alfa 164 und dem
155 standen schon damals aktuell zwei Modelle mit Zahlenkürzel
in den Verkaufsräumen der Alfa Romeo Händler. Die neue Bezeichnung
sollte zwischen dem Kürzel 75 und 164 liegen. Anfangs wurden die
Bezeichnungen 133 und 144 in Betracht gezogen, doch diese beiden Ziffern
fungierten in Italien als Vorwahlnummern für zweideutige Telefondienste.
Sie wurden schnell wieder von der Liste gestrichen.

Erster Konzeptentwurf. Oberer Teil mit durchlaufender
Glasfläche |

Das Computerunterstützte Styling hat
zur Definition der Form beigetragen |

Die besondere Gestaltung des Fahrersitzes
& das große Platzangebot für den Beifahrer |
Story :
"Alles begann mit
der Idee für ein Auto, dessen oberer Teil durch eine breite und
fast ununterbrochene Glasfläche gekennzeichnet ist, frei von jeder
strukturellen Bindung, funktional und formal vom unteren Teil getrennt
und gemäß der typischen Formen des Coupes modelliert".
Es wurden verschiedene Konzepte entwickelt. "Im endgültigen
Projekt finden wir die Idee der großen Scheibenfenster wieder,
die aus Gründen der strukturellen Stabilität und der Sicherheit
von der starken mittleren Strebe unterbrochen wird. Auch andere bezeichnende
Elemente werden beibehalten. Die Form der Heckscheibe, die Linie der
vorderen Fenster, die Kompaktheit des gesamten Fahrzeugs."

Der Alfa Romeo 145
kommt so langsam in Form |

Aktuelle Designtrends sind mit
klassischen Stilmotiven harmonisch vereint |

Die Originalität der
Linie und die Elemente,
die den Stil des Hauses in Erinnerung rufen |
Im Jahre
1994 präsentierte Alfa Romeo ein weiteres zeitgemäßes
Fahrzeug in der Kompaktklasse. Den Alfa Romeo 145. Es ist eine Stufenhecklimousine
mit drei Türen, die sehr innovativ gegenüber der althergebrachten
Tradition wirkt und trotzdem jenes bekannte Flair ausstrahlt, das alle
Alfa Liebhaber so sehr schätzen. Sein Vorgänger war der Alfa
Romeo 33, der sich ein Jahrzehnt lang erfolgreich behaupten konnte und
knapp eine Million mal verkauft und vom Alfa 145 im Jahre 1994 abgelöst
wurde. Der vom Centro Stile Alfa Romeo gezeichnete Alfa 145 fällt
optisch durch sein originelles Design auf, das sportliche Eleganz mit
größtmöglicher Funktionalität verbindet. Der 145er
ist eine aerodynamisch günstige Zweivolumen-Karosserie ( Luftwiderstand
cw=0,32 ) mit kompakten Außenabmessungen. Er besitzt einen großzügigen
Innenraum mit vielfach variabler Zulademöglichkeit ( Kofferraumvolumen
= 320 bis 1.130 Liter bei umgelegter Rücksitzbank ).

Annäherungsprozeß an
die endgültige Form
|

Der Alfa 145 |

145 1.7 Boxer |
Im Jahre 1995 folgte dann das Schwestermodell namens Alfa 146. Die keilförmige,
sportliche Schräghecklimousine besticht ebenso wie der Alfa 145
durch einen großen Innen- und Kofferaum. Der Alfa 146 ist eine
wunderbar gelungene Limousine, gerade das Heck fasziniert viele Besitzer.
Dafür muss aber die Rundumübersicht im Alfa 146 etwas leiden.
Beim Einparken ist es wesentlich schwerer, den Alfa 146 einzuschätzen
als im Alfa 145. Aber welchen Alfisti stört das schon !? Tipp :
Abhilfe schafft hier ein Spoiler, der sogar noch die Endgeschwindigkeit
erhöht. Der Alfa 146 ist eng mit dem Schwestermodell verwandt,
unterscheidet sich aber doch in einigen Punkten. Es handelt sich um
einen Fünftürer, der eher die junge Familie ansprechen soll
und neben einem geräumigen Innenraum ( das der 145 ebenfalls hat
) auch Wert auf vier Türen und einen großen Gepäckraum
legt. Der Fünftürer ist naturgemäß länger
als der 145. Die Fensterlinie ist gerade durchzogen. Die Frontpartie
wurde geringfügig verändert.
Der 146er setzt eine lange Tradition der Marke Alfa Romeo eindrucksvoll
fort : Durch außergewöhnliche Wege im Design einem Automobil
für den Alltag eine nicht alltägliche Form mit auf den Weg
zu geben. Sein unverwechselbares Profil macht den Alfa 146 zu einem
Auto mit Charakter, Persönlichkeit und Stil. Kaum vergleichbar.
Ein echter Alfa Romeo eben.
Mit dem
Alfa 145 und 146 bescherte Alfa Romeo seinen Kunden in der auflagenstarken
Kompaktklasse bislang unbekannte Platzverhältnisse. Das Raumangebot
beider Boliden entsprach dem der nächstgrößeren Klasse.
Die Plattform stammt aus dem Baukasten,
aus dem neben dem Alfa 155 auch der Lancia Delta/Dedra und Fiat Tipo/Tempra
aufgebaut sind. Motoren und Design verkörpern reine Alfa Romeo
Gene.

Alfa 146 Skizze
|
Alfa 146 Skizze |

Der Alfa 146 |
Das Gewicht
des Alfa 145 und 146 war höher als die des Vorgängers Alfa
Romeo 33. So hatten die anfangs implantierten Boxermotoren mit ihren
1.4 Liter ( 90 PS ), 1.6 Liter ( 103 PS ) und 1.7 Liter ( 129 PS ) Schwierigkeiten,
diesen Wagen auf Trab zu bringen. Bei der Planung beider Modelle setzten
sich jedoch die damals erst kurz in den Fiat Konzern eingegliederten
Alfa Romeo-Mannen durch, die sich partout keine Fiat-Aggregate unter
der Alfa Karosserie vorstellen konnten. Es blieb aber keine Zeit mehr,
neue Alfa Motoren zu schaffen und so stimmte der damalige Fiat Chef
Cantarella der Weiterverwendung der Boxermotoren zu. Die wunderschön
klingenden, aufwändigen, faszinierenden und quirligen Motoren kamen
mit den Vorgängermodellen noch spielerisch zurecht. Die im Alfa
Romeo Werk Pomigliano d´Arco hergestellten Modelle 145 und 146
waren mit diesen Boxermotoren zwar nicht untermotorisiert, doch die
spielerische Leichtigkeit war abhanden gekommen. Die Gewichtsunterschiede
waren einfach zu hoch. Die Boxermotoren verlangten nach Drehzahlen und
somit auch nach höheren Verbräuchen.

Innenansicht erste Serie
|

Der Alfa 146
Seitenansicht |

Viel Platz in beiden Modellen
|
Sicherheit
In den
Neunziger Jahren wurde besonders auf die Sicherheit im PKW von den Kunden
nachgefragt. Der Alfa 145/146 konnte in den Jahren bis zum Produktionsende
mit vielen aktiven und passiven Sicherheitsfeatures aufwarten. Je nach
Version waren bestimmte Features aufpreispflichtig.
Hier einige Features im Detail : Serienmäßiger Schutz durch
die elektronische Wegfahrsperre : Sie erlaubt das Starten des Motors
nur mit einem dafür vorgesehenden codierten Schlüssel ( Alfa
Code - Transpondersystem - Diebstahlwarnanlage auf Wunsch ), ABS, Fahrer-Airbags
serienmäßig, Beifahrer-Airbag ( auf der Beifahrerseite für
den Transport von Kindersitzen mit dem Zündschlüssel abstellbar,
Seitenairbags ( in den vorderen Sitzlehnen bei den späteren Versionen
), Gurthöhenverstellung, Sicherheitsgurte mit Gurtstraffer, geteilte
Sicherheitslenksäule, Verkleidungen aus feuerhemmenden Material,
Vollständiger Schutz gegen Korrosion und Hohlraumversiegelung,
Seitenaufprallschutz : Zum Schutz bei seitlichen Kollisionen sind die
Seitentüren durch Streben aus hochwiderstandsfähigem Stahl
verstärkt, FPS ( Fire Prevention System - bei einem Unfall unterbricht
es sofort die Benzinzufuhr ), spezielle Anti-Submarin-Sitzflächen,
die das Durchtauchen der Insassen unter den Beckengurten verhindern.
Die vollverzinkten Karosserien der Baureihen weisen eine Sicherheitsstruktur
auf, die allen gültigen Crashanforderungen mehr als gerecht wird.
Sowohl die Heck- als auch Frontbereiche wirken Energie absorbierend
und bauen im Crashfall einen Großteil der einwirkenden Energie
ab, ohne daß dabei die Fahrgastzellen in Mitleidenschaft gezogen
werden. In den Flanken verstärken Seitenaufprallschutzelemente
aus Stahl wirkungsvoll die Türen.

Seitenaufprallschutz aus
extrem hochwiderstandsfähigem Stahl |

Seitenaufprallschutz durch
Stahl-
vertrebungen in den Türen |

Fahrer-Airbag serienmäßig
in allen Alfa Romeo 145 / 146 |
Aktive
Sicherheit : Polyelleptische Halogenscheinwerer, Die vorderen Einzelradaufhängungen
nach dem McPherson-Prinzip mit unterem Schwingarm und Stabilisator bilden
eine höchst komplexe Einheit mit den hinteren, an einem Hilfsrahmen
verankerten Einzelradaufhängungen samt Längslenkern, Stabilisator
und Schraubenfedern. Im Gegensatz zu den Vorderachsen werden hier die
Stoßdämpfer und Federn getrennt voneinander geführt.
Die Hinterachsen wirken bei beiden Fahrzeugen selbstkorrigierend und
eleminieren zudem das unangenehme Bremsnicken ( Anti-Dive-Effekt ).
Die im Zusammenspiel neutral ausgelegten Vorder- und Hinterachsenkonstruktionen
der kompakten Alfa Romeo werden von einer servounterstützten Zweikreisbremsanlage
und einem serienmäßigen ABS von Bosch ergänzt. Die Mitlenkeffekte
der Hinterräder erlauben schnelle und sichere Kurvenfahrten.
Zum Thema
Umwelt : Beim Lackieren wurden ausschliesslich Lacke verwendet, die
frei von Lösungsmitteln und Cadmium sind. Das für die Ozonschicht
schädliche FCKW wurde zu Anfang fast vollständig aus der Produktion
verbannt, kurze Zeit später dann vollständig. Ein System verhindert
weitgehend das Entweichen von Benzindämpfen aus dem Tank. Schon
damals wurden Kunststoffteile ab 50 Gramm gekennzeichnet und dann wiederverwertet.
Computerberechnete Knautschzonen
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Der Innenraum als "Überlebenszelle"
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146 Crashtest |
145 / 146 "Trofeo"
Den Alfa Romeo 145 und 146 "Trofeo" gab
es mit 1.4 und 1.6 Boxermotor. Dieses
Ausstattungspaket umfasste : Seitenschwellersatz, Zender-Leichtmetallfelgen
"Imola" mit Breitreifen, tiefergelegtes Fahrwerk, Schaltknauf
und Sportpedale aus Alu, Auspuffblende, Dachspoiler ( 145 ), Heckspoiler
( 146 ). Alle Anbauteile sind in Wagenfarbe lackiert. Für beide
Modelle wurden nur die Farben Schwarz und Rosso Alfa angeboten. Limitierte
Auflage. Alle Teile stammten von Zender

145 Trofeo |

146 Trofeo |

145 QV |
Die Topmotorisierung im
Alfa 145 bildete der 2.0 Liter Twin Spark Motor
mit seinen 150 PS. Der 145 QV ( Quadrifolglio Verde - Vierblättriges
Kleeblatt ) feierte 1995 auf der 56. Internationalen Automobilausstellung
( IAA ) in Frankfurt seine Weltpremiere. Seit Gastone Brilli Peri im
Jahre 1925 im Zeichen des grünen Kleeblattes für Alfa Romeo
die Weltmeisterschaft der Automobilkonzerne gewann, steht das Quadrifoglio
als Symbol für Sportlichkeit und Tradition. Ebenso gab es natürlich
auch für den Alfa 146 dieses faszinierende 16V-Aggregat. Die Topversion
mit seinen 150 PS bekam das Kürzel "ti". Das "ti"
steht für "turismo internationale" und seit Jahrzehnten
für sportliche Fahrleistungen, hohen Komfort und eine umfangreiche
Ausstattung.
Zweite Generation
Im Jahre 1997 wurde auf dem Genfer Automobilsalon
die zweite Generation der beiden Modelle mit überabeitenden Innenraum,
optimierter Sicherheit, Komfort und einer verbesserten Qualität
präsentiert. Die neuen Twin Spark ( TS - Doppelzündung ) Modelle
lösten die seit 24 Jahren gebauten Boxermotoren ab. Es gab nun
folgende Twin Spark Motoren zur Auswahl : 1.4 Liter mit 103 PS, 1.6
Liter mit 120 PS, 1.8 Liter mit 140 PS. Die neue Generation
der Twin Spark 16V-Motoren im Detail : Vierzylinder-Reihenmotoren, Doppelzündung
( Twin Spark ), 4-Ventil-Technik, Elektrohydraulischer Phasenschieber,
Zwei obenliegende Nockenwellen, Doppelt ausgewuchtete Kurbelwelle mit
Torsionsdämpfer, Hydraulischer Ventilspielausgleich, Zwei gegenläufige
Ausgleichswellen ( im QV und ti ). Ebenfalls im Programm war der 2.0
Liter ( 1.928 cm3 ) Turbodiesel mit 90 PS. Im Jahre 1997 erhielten beide
Modelle nicht nur die neueste Motorengeneration, sondern auch ein Facelift
bzw. Überarbeitungen :
- Überarbeitende Bremsanlage, optimierte Aufhängungen
- Neues, quer eingebautes Getriebe
- Facegelifteter Innenraum mit neuem Armaturenbrett und neuen Bezügen
- Stoffeinsätze in der Armaturentafel
- Leistungsfähigere Heizungs- und Lüftungsanlage
- Verbesserte Ausstattung
- Minimierung der Fahrgeräusche
Im dritten Quartal 1997 kam in Italien für 27.850.000 Lire der
Alfa 146 Junior auf den Markt. Das den jungen Leuten gewidmete neue
Modell stammt vom 1.4 L ab, von dem es den 16-Ventiler Twin Spark mit
103 PS übernahm. Dieses Modell umfasste eine Menge an Sonderausstattungen.
Auf dem 67. internationalen Automobilsalon von Turin im Jahre 1998 wurde
dann auch der Alfa 145 Junior "nachgeschoben", später
dann auch auf dem 73. Pariser Automobilsalon präsentiert. In Deutschland
wurde der Junior natürlich auch für beide Modelle angeboten.
In der Tradition von Alfa Romeo nimmt der Begriff "Junior"
einen wichtigen Stellenwert ein. In der Vergangenheit wurde er stets
für Fahrzeuge mit einem starken sportlichen Charakter verwendet,
der in der Linienführung und ihrem Erscheinungsbild zum Ausdruck
kam. Zum Alfa 145 und 146 Junior gibt es noch einige Infos und Daten
mehr in unserer "Spezial" Rubrik
( nur für registrierte Alfaclub Mitglieder, die einen 145 oder
146 besitzen ).

146 ti Werbung |

Cockpit |

Vollständiger Korrosionsschutz |
Auf dem 68. Automobilsalon in Genf
im Jahre 1998 stellte Alfa Romeo den Alfa 145 und 146 mit den neuen
Twin Spark 16 V-Triebwerken 1.8 und 2.0 mit Schaltsaugrohr vor. Mit
dem Schaltsaugrohr ist die Leistung im Vergleich zu den vorherigen Motoren
beim 1.8 um vier PS und beim 2.0 um fünf PS angestiegen. Hierzu
mehr in unserer "Motoren" Rubrik.
Letzte Generation
Im Jahre 1999 erhielten beide Modelle das letzte
Facelift. Auf dem 69. Genfer Automobilsalon präsentierte Alfa Romeo
seine überarbeitenden Modelle und den aus dem Alfa 156 bekannten
105 PS starken 1.9 JTD Common Rail Dieselmotor ( 255 Nm bei 2.000 U/min
). Alfa Romeo dehnte seinen innovativen Direkteinspritzer Turbodieselmotor
JTD auf das C-Segment ( Kompaktklasse ) aus. Nicht rein zufällig
waren zu dieser Zeit der "neue Alfa 145 und 146" gemeinsam
mit dem Fiat Brava und Bravo die einzigen Modelle in diesem Segment,
die über einen Motor mit Common-Rail-Technik verfügten. Im
Jahre 1999 erhielten beide Alfa Modelle eine generelle Überarbeitung.
Die zwei Sonderserien "Junior" wurden eingestellt. Hier die
neuen umfangreichen Features :

Der Alfa 145 auf einer Messe |

145 Letztes Facelift |

146 Letztes Facelift |
- Serienmäßige Seitenairbags in den
Sitzlehnen
- Änderung des Interieurs
- Einige Karosserieelemente in Fahrzeugfarbe lackiert
- Überarbeitung der Front- und Heckpartie
- Besseres Preis- Leistungsverhältnis
- Beifahrerairbag mit Sitzbelegungserkennung
- Halogenscheinwerfer ( je nach Markt als Extra oder Serienausstattung
)
- Farbiges Alfa Romeo Logo an Radkappen und Leichtmetallfelgen
- Heckspoiler am 145 QV und 146 ti
- Insgesamt 16 Karosseriefarben zur Auswahl
Hierzu gibt es in unserer "Spezial"
Rubrik wieder eine reichhaltige Datenübersicht zu beiden Versionen

Innenraum letzte Serie |

Innenraum letzte Serie |

Innenraum
letzte Serie |
Sondermodell "145 Limited"
Im Jahre
2000 wurden noch zwei Sondermodelle vom Alfa 145 herausgebracht. Der
Alfa 145 "Limited" und der 145er "Edizione Sportiva".
Neben fünf verschiedenen Motor- und Ausstattungsversionen bot Alfa
Romeo im Frühjar ein besonders dynamisches Sondermodell an, den
Alfa 145 "Limited". Dieses auf 500 Stück limitierte Sondermodell
wurde gemeinsam mit Tuning Spezialist Zender entwickelt und hatte einen
Preisvorteil von damals rund 2.500 DM. Drei Motorvarianten standen zur
Auswahl : Zwei Benziner mit 103 bzw. 120 PS sowie der 105 PS starke
Common Rail Dieselmotor. Die Preise bewegten sich zwischen 34.780 DM
( 1.4 ), 36.770 DM ( 1.6 ) und 38.270 DM für den Dieselmotor.
Sonderausstattung / Besonderheiten :
- 16 Zoll Leichtmetallräder des Typs "Zender Le Mans"
mit Breitreifen
- Speziell abgestimmtes Fahrwerk
- Auf Linken und rechten Seitenschweller und Heckklappe klebte das Emblem
"Alfa Romeo 500 Limited"
- Prägung der individuellen Produktionsnummer
- Lackierung 601 Schwarz
- Aus Aluminium gefertigte Auspuffblende, optimierte Abrißkante
oberhalb der Heckklappe
- Vordere Blinkleuchten in weiß
Die Einstiegsleisten sind aus Edelstahl, das Limited Emblem ziert die
metallfarbene Mittelkonsole. Das Lenkrad ist aus Leder. Weitere Sonderausstattung
:
- Aus Aluminium gefertigter Schaltknauf mit rot abgesteppter Lederummantelung
- Geschraubte Aluminiumfassung der Schaltung
- Aus Alu gefertigter Handbremsgriff
- Türgriffe und Verkleidung sowie Aufnahmen für elektronische
Fensterheber aus Aluminium
- Pedalen und Abstützplatte aus Aluminium sowie auch Aluplatte
im Fußraum
- Veloursfußmatten mit silbernem Schriftzug
"Alfa Romeo" versehen

145 Limited |

145 Limited |

145 Limited |
Weitere
serienmäßige Features waren : Klimaautomatik, Handyvorbereitung,
Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, vier Airbags, asymetrisch
teilbare Rückbank, hoherverstellbares Lenkrad, Colorverglasung
und austellbare Seitenfenster, Seitenairbags in den vorderen Sitzlehnen,
Frontairbags, ABS und FPS und viele weitere Features. Siehe hierzu auch
die Rubrik "Sicherheit".
Sondermodell "Edizione
Sportiva"
Aufgrund der ausgesprochen großen Nachfrage
des schnell ausverkauften 145 Limited bot Alfa Romeo das Sondermodell
"Edizione Sportiva" an. Dieses Sondemodell hatte einen Preisvorteil
von 3.600 DM. Während der Limited ausschließlich in Schwarz
lieferbar war, konnte man den Edizione Sportiva auch in den Farben Dunkelblau,
Rot und Silbergrau ordern. Auch hier wurde das Sondermodell für
die zwei Benziner 1.4 und 1.6 sowie für den 1.9 JTD Dieselmotor
angeboten. Preislich waren diese Modelle mit den Limited Versionen identisch.
Die Edizione Sportiva Version ähnelt sehr stark der Limited Version
:
- 16 Zoll Leichtmetallfelgen "Le Mans" von Zender mit Breitreifen
der Größe 215/40
- Ein zweiter Satz Leichtmetallfelgen mit Winrerreifen wurde ohne Aufpreis
mitgeliefert
- Tiefergelegtes Sportfahrwerk mit Eibachfedern
- Aus poliertem Aluminium gefertigte Auspuffblende
- Aerodynamisch optimierte Abrißkante oberhalb der Heckklappe
- Weiße Blinklichter vorne
- Schwarzes Lederlenkrad mit rot abgesteppten Nähten
- Aus Aluminium gefertigter Schaltknauf mit rot abgesteppter Lederummantelung
- Geschraubte Alueinfassung der Schaltung
- Handbremsgriff aus Aluminium
Analog dazu wurden die Einfassungen der verchromten Türgriffe,
die Aufnahmen für die elektronischen Fensterheber und die Mittelkonsole
in der gleichen Alu-Optik gestaltet. Das leichte und robuste Aluminium
findet man auch in der Pedalerie und in der abstützplatte im Fußraum
wieder. Zusätzlich war die Sportiva Version noch serienmäßig
ausgestattet : Klimaautomatik, Handyvorbereitung, Funkfernbedienung
für die Zentralverriegelung, vier Airbags, asymetrisch teilbare
Rückbank, hoherverstellbares Lenkrad, Colorverglasung und austellbare
Seitenfenster, Seitenairbags in den vorderen Sitzlehnen, Frontairbags,
ABS und FPS und viele weitere Features.
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Edizione
Sportiva im August 2000 |
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Produktionsende
im Jahre 2000
Das gibt es nicht auch alle
Tage : Zum Ende der Produktion im Jahre 2000 wurde der Alfa Romeo 146
im April des Jahres zum schönsten Auto der Kompaktklasse gewählt.
20.000 Leser(innen) der Zeitschrift "Auto/Straßenverkehr"
gaben ihre Stimme ab. In seiner Kategorie setzte sich die fünftürige
Schräghecklimousine gegen 39 Konkurrenten aus aller Welt durch.
Im Gegensatz zu vielen anderen Voting-Wettbewerben gab es hier keine
Trennung zwischen deutschen und ausländischen Herstellern.
Bis zur Ablösung im Jahre 2000 durch den Alfa Romeo 147 wurden
nach dem Typenhandbuch von Jörg Walz insgesamt 221.569 Alfa 145
und 233.746 Alfa 146 Modelle gebaut. In unserer "Spezial"
Seite sind die einzelnen Modelle nach Motorenversion einzelnd aufgeschlüsselt.
Hinweis
Falls
das eine oder andere von uns nicht richtig dargestellt wird, bitten
wir um eine E-Mail mit der entsprechenden Info-Quelle. Habt Ihr noch
spezielle Fotos zu den beiden Modellen und/oder könnt zum Register
noch Euer Wissen und Eure Infos beitragen ? Dann setzt Euch bitte mit
uns in Verbindung, wir würden uns sehr freuen.
P.S. : Wer noch nicht im größten
Markenclub Deutschlands Mitglied ist, kann sich hier die Eintrittserklärung
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